„Die Zeit rast nur so dahin“. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mich als Kind immer nur über diesen Satz der Erwachsenen um mich herum wundern konnte. Die Zeit bis zum nächsten Sommerurlaub, dem nächsten Weihnachtsfest oder meinem nächsten Geburtstag schien mir immer unglaublich lang zu sein - gefühlt „kroch“ die Zeit eher als dass sie „raste". Heute dagegen erwische ich mich selbst ständig bei Gedanken wie, „Die Hochzeit von soundsos ist schon fünf Jahre her?", „Schon wieder Sommerfest?" und „Habe ich nicht gerade erst die Belege für die letzte Steuererklärung zusammen gesucht?".
Das Badezimmer: Längst ist es nicht mehr nur ein Ort, an dem wir uns ausschließlich der Körperhygiene widmen. Inzwischen ist es auch ein Ort, an dem wir gerne Zeit verbringen und Erholung finden - ein gutes Buch, etwas Musik oder wohltuende Düfte begleiten uns dabei, etwas Zeit mit uns allein zu verbringen.

Gelassenheit

„Gelassenheit - was wir gewinnen, wenn wir älter werden“ - so lautet der Titel eines Büchleins des Philosophen Wilhelm Schmid, das aktuell die Spiegel-Bestseller-Liste anführt. Darin versucht er, in zehn Schritten einen Weg zu mehr Gelassenheit im Allgemeinen und insbesondere im Umgang mit dem Älterwerden aufzuzeigen. Seine eigene Betroffenheit bei seinem 60. Geburtstag, den er alles andere als gelassen erlebte, war für ihn der Anlass, über dieses Thema nachzudenken und zu schreiben. Statt „Anti-Aging“ propagiert Schmid die „Art of Aging“, die „Kunst des Älterwerdens“ und möchte einen lebenspraktischen Weg zu ihr aufzeigen.
Unser wichtigstes Anliegen ist es, unabhängig zu bleiben. Der Wunsch, solange wie möglich alles selbst zu machen, klingt immer an - egal ob es um die Wohnform geht, um die Kontakte zu anderen Menschen oder um die Gestaltung unseres Alltags. „Autonomie ist das zentrale Leitmotiv dieser Generation“. Das hat so auch die Generali Altersstudie 2013, eine repräsentative Studie zur Lebenssituation der 65- bis 85-jährigen Bevölkerung in Deutschland, festgestellt.
"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar", sagt bekanntermassen der Fuchs zum kleinen Prinzen im gleichnamigen Roman von Antoine de Saint-Exupéry.
Unglücklicherweise ist für viele Menschen nicht nur das Wesentliche, sondern gleich eine ganze Menge mehr wenn schon nicht unsichtbar, dann zumindest nicht mehr besonders gut zu erkennen. Und da der menschliche Körper trotz allem medizinischen Fortschritt leider nicht für die Ewigkeit gemacht ist, sind die Augen eine der Sachen, die nach einer Weile bei fast jedem nachlassen - und damit ist der Raum des Kleinen nicht mehr so leicht zu erschliessen.
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