Wearables – diese drei Hightech-Helferlein sind sinnvoll

Der Terminator – ein Mensch-Maschine-Mischwesen, das aus dem Jahr 2029 zurück in die Vergangenheit reist, um die Welt zu retten. Das war in den Achtzigern unsere Vorstellung von der Verschmelzung des menschlichen Körpers mit der Technik.

Die Verschmelzung findet sogar schon 2015 statt – allerdings tragen wir die moderne Technik nicht in einer unserer Gesichtshälften, wie Arnold Schwarzenegger das tat, sondern als kleine Geräte an unseren Handgelenken oder am Kopf als Brille. Insider sprechen von „Wearables“. Der Begriff leitet sich ab vom Englischen „to wear something“ - „etwas tragen“.

Die Smartwatches, Datenbrillen oder Fitness-Tracker sind nicht nur eine Spielerei, sondern ein echter Zukunftstrend. Denn sie messen unsere Aktivitäten und helfen uns so, unseren Lebensstil zu optimieren. Wir stellen drei – gerade für ältere Semester – besonders sinnvolle Tools vor:

Fitness-Tracker

Ein Großteil der Wearables stammt aus dem Gesundheits- und Sportbereich, was besonders relevant für die Altersgruppe über 65 Jahren ist: Die sogenannten Silver Surfer suchen im Internet öfter nach Gesundheitsthemen als die Jüngeren, so eine Studie von Accenture.

Ziel dieser Geräte ist es, einen guten Überblick über die eigenen Körperfunktionen zu liefern und den Träger dazu zu bringen, sich bei Bedarf mehr zu bewegen. Fitness-Wearables, wie der Runtastic Orbit, sehen aus wie digitale Armbanduhren und werden auch genauso täglich getragen. Sie messen zum Beispiel Ihre Schritte pro Tag, verbrannte Kalorien, Schlafdauer und Schlafzyklen. Sie können sich individuelle Ziele setzen, also zum Beispiel eine Schrittzahl, die Sie täglich erreichen wollen. Das Armband informiert Sie dann von selbst über Ihren Fortschritt.

Extratipp: Achten Sie bei der Wahl des Fitness-Trackers darauf, ob seine Funktionen zu Ihren Hobby passen: Der „Orbit“ etwa eignet sich auch für Schwimmer, da er bis zu 100m Tiefe wasserdicht ist.

Blutdruckmessgerät

Auch im Gesundheitsbereich werden tragbare, digitale Helfer immer beliebter. Ein smartes Gerät für Ihre eigene Sicherheit ist zum Beispiel ein digitales Blutdruckmessgerät wie der Wireless Blood Pressure Monitor von Withings. Das kompakte Armband misst den Blutdruck am Handgelenk und überträgt die Daten per Bluetooth (also kabellos) auf Ihr Smartphone. Sie bekommen sofort ein Feedback darüber, ob Ihre Werte im „grünen Bereich“ liegen. Zum Vergleich der Daten können Sie auch Messwerte und Grafiken vergangener Messungen einsehen.

Bluthochdruck  ist besonders für Ältere ein Problem, da die Elastizität der Gefäße im Laufe des Lebens abnimmt und so der Blutdruck steigt. In Verbindung mit anderen Risikofaktoren erhöht der Bluthochdruck das Risiko für Schlaganfall, Herzinsuffizienz und Herzinfarkt erheblich. Die regelmäßige Dokumentation und Auswertung der Blutdruckwerte gehört deshalb zur Standardvorsorge.

Extratipp: Mit dem Withings-Wearable können Sie die Daten via Smartphone sogar direkt an Ihren Arzt oder an Ihre Familie schicken und sie so regelmäßig über Ihren Gesundheitsstand informieren.

Hausalarm-Funkarmband

Die richtigen Wearables helfen Ihnen auch, Ihre Sicherheit zu verbessern. Nichts ist schlimmer, als im Notfall nicht oder nicht rechtzeitig gehört zu werden. Mit einem Funk-Armbandsender, den Sie wie eine Uhr am Handgelenk tragen, verschaffen Sie sich Gehör, wenn Sie es benötigen. Zum Sender gehört ein Empfänger, der einfach in die Steckdose gesteckt wird. Er hat bis zu 30m Reichweite. Drücken Sie im Notfall den roten Kopf am Sender, ertönen am Empfänger laute Warngeräusche und LED-Blitze leuchten auf, bis jemand das Gerät abstellt.

Extratipp: Dieses Sicherheits-Armband ist zum Beispiel dann zu empfehlen, wenn Sie in einer Wohngemeinschaft auf verschiedenen Stockwerken leben oder Ihre Familie eine Haustüre weiter wohnt.

Frage an alle: Das als ersten Überblick von uns - welche Erfahrungen haben Sie selbst mit tragbarer Technik gemacht?

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