Ratgeber Festnetztelefon

Fast schon ein wenig antiquiert - das Festnetztelefon, eine Erfindung des vorletzten Jahrhunderts. Immerhin, vor gut 30 Jahren verbreitete sich das schnurlose Telefon, damit war man wenigstens in der Wohnung mobil. Heute melden immer mehr Haushalte den Festnetzanschluss ab, man ist ja ohnehin ständig mobil erreichbar.

Grundsätzlich ist das mobile Telefon ja in fast jeder Hinsicht überlegen, inzwischen sprechen mit den neuen Flatrates nicht einmal mehr die Kosten für den guten alten Festnetzanschluss. Dennoch gibt es natürlich Argumente und es ist nicht nur Gewohnheit, wenn immer noch weit über 80% der Haushalte über einen Festnetzanschluss verfügen: 

  • Der Festnetzanschluss gehört zu einem Haushalt und nicht zu einer Person. Erreichbar ist also, wer gerade zuhause ist.
  • Beim Festnetz ist selten der Akku gerade leer - es sei denn, ich habe das schnurlose Telefon nicht in der Ladeschale. Außerdem kann ich mehrere Telefone anschließen.
  • Die Verbindungsqualität ist meist besser als beim Mobilfunk.
  • Schließlich - das Festnetz verfolgt uns nicht so oft in unpassenden Momenten, beim Einkaufen, im Urlaub, in der S-Bahn.

Schnurlos oder schnurgebunden

Seit gut 30 Jahren hat sich das schnurlose Festnetztelefon zunehmend durchgesetzt. Eine Basisstation wird an die Steckdose angeschlossen und meist bis zu sechs Geräte können damit verbunden werden, jeweils in einer eigenen Ladestation, sodass sie immer aufgeladen sind und auch ihren festen Platz haben.

Was spricht also noch für das schnurgebundene Telefon? Zwei sehr gute Gründe:

  • Das schnurgebundene Telefon hat wirklich seinen festen Platz - es kann nie verlegt werden (und wenn dessen Akku einmal leer ist, kann das schnurlose auch nicht mehr geortet werden).
  • Die Bedienung ist deutlich einfacher, da die Tasten nicht im Hörer untergebracht sein müssen und deshalb größer und deutlicher beschriftet sein können.

Der große Vorteil des Schnurlosen dagegen liegt auf der Hand, man kann sich beim Telefonieren frei bewegen und es immer dort ablegen, wo man sich gerade aufhält.

Übrigens kann es beim schnurlosen Telefon auch Probleme geben beim Fernsehen (wenn man über Satellit empfängt). Steht die Basisstation neben dem Fernseher, stört sie manchmal den Empfang von bestimmten Kanälen.

ISDN oder analog

Vor gut 20 Jahren begann die Telekom damit, den ISDN Anschluss sehr aktiv zu vermarkten. Er hatte den Vorteil, dass nun z.B. parallel zwei Gespräch geführt werden konnten. ISDN bedeutet aber nicht, dass auch das Telefon ein ISDN Gerät sein muss - diese sind deutlich teurer und bieten heute kaum noch einen Vorteil. Am ISDN Empfangsgerät, ein kleiner weißer Kasten an der Telefonbuchse, lassen sich auch analoge Telefone anschließen

Zusatzfunktionen

Das Angebot an Festnetztelefonen ist riesig. Ganz einfache Geräte chinesischer Provenienz gibt es schon für deutlich unter 20 Euro. Am anderen Ende des Spektrums werden Geräte für weit über hundert Euro angeboten, die alle möglichen Zusatzfunktionen bieten, einschließlich Zugang zum Internet und modischem Touch Screen. Wirklich sinnvoll sind diese Zusatzfunktionen oft nicht. Besonders der Touch Screen, wie ihn etwa die Deutsche Telekom auf ihrem Speedphone 701 anbietet, ist für die wichtigste Bedienung - die Eingabe von Rufnummern - besonders umständlich.

Die wirklich wichtigen Zusatzfunktionen - Adressbuch etwa oder Kurzwahl, hat praktisch jedes handelsübliche Gerät. Eine speziell Zusatzfunktion die sehr sinnvoll sein kann ist das eingebaute Babyfon, man spart sich also die extra Anschaffung, wenn man eines benötigt.

Eine Zusatzfunktion auf die man achten sollte ist der integrierter Anrufbeantworter. Der ist schon in sehr preisgünstigen Geräten verfügbar.

Für ältere Menschen kann die Notruftaste eine entscheidende Zusatzfunktion sein - hier haben wir auch ein Modell im Sortiment, das zusätzlich zwei Funksender bereitstellt und damit die meisten Notrufsysteme ersetzen kann.

Was wirklich wichtig ist

Kurz gesagt: Bedienung und Sprachqualität. Punkt. Für Schnurlose ist natürlich auch die Reichweite und die Laufzeit des Akkus wichtig, wobei hier die meisten Markentelefone bei der Stiftung Warentest ordentlich abschneiden. 

Für unser Sortiment haben wir zum einen besonderen Wert auf eine optimale Bedienung gelegt - dazu gehören gut erkennbare, ausreichend große Tasten, ein gut lesbares großes Display und eine logische Bedienung. Zum anderen nehmen wir bei der Sprachqualität auch besondere Rücksicht auf Nutzer mit Hörgeräten. Entsprechend ausgestattete Geräte übertragen die Sprache direkt induktiv auf das Hörgerät und bieten dadurch optimalen Komfort und Verständlichkeit.

Dazu bieten wir einige durchdachte Zusatzfunktionen. Unser Top-Modell, das freeTEL III signalisiert Anrufe auch mit Lichtblitzen und Vibrationsalarm, es lassen sich Höhen und Tiefen getrennt einstellen und über die Bluetooth Schnittstelle können kabellos Kopfhörer angeschlossen werden.

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