Biorhythmus: So verkraften Sie die Zeitumstellung

Am 29. März wird die Uhr wieder um eine Stunde zurückgestellt und es beginnt die Sommerzeit. Die „gestohlene“ Stunde hat jedoch weitaus größere Folgen, als es den Anschein macht: 50.000 Ampeln müssen auf deutschen Straßen umgestellt werden, europäische Zugfahrpläne sind tagelang durcheinander, Milchkühe benötigen ein bis zwei Wochen, um sich an die neue Melkzeit zu gewöhnen.

Und wir? Warum stellen wir eigentlich die Uhr um und wie wirkt sich dies auf unseren Körper um? Wir klären auf und geben Tipps, wie Sie die Umstellung am besten meistern.

Die Geschichte der Sommerzeit

In Deutschland wird seit dem ersten Weltkrieg die Zeit umgestellt, wobei die Regelung mehrfach geändert und außer Kraft gesetzt wurde. Zwischen 1947 und 1949 wurde die Uhr zum Beispiel ganze zwei Stunden vorgestellt und von Mai bis Juni galt eine zusätzliche Hochsommerzeit.

Die Sommerzeit, wie wir sie kennen und die als „Normalzeit“ gilt, ist 1980 eingeführt worden. Durch die längere Nutzung von Tageslicht wollte man – die Ölkrisen noch im Hinterkopf – eigentlich Energie sparen. Tatsächlich sparen wir Strom für Beleuchtung, dafür müssen wir aber durch die Zeitverschiebung im Frühjahr und im Herbst auch mehr heizen, sodass sich die Einsparung wieder ausgleicht.

Die Bedeutung der inneren Uhr

Wie reagiert nun der menschliche Körper auf die Zeitumstellung? In unserem Gehirn sitzt der „Nucleus suprachiasmaticus“ - die innere Uhr. Diese arbeitet wie ein Dirigent in einem Orchester und sorgt dafür, dass unsere biologischen Funktionen wie Körpertemperatur, Herzfrequenz und Hormonausschüttung in einem sinnvollen Zusammenspiel stehen. Die Feineinstellung der inneren Uhr regelt das „Schlaf-Hormon“ Melatonin. Es wird bei Dunkelheit freigesetzt und ist dafür verantwortlich, dass wir abends müde werden.

Bei Sonnenaufgang steigt der Melatonin-Spiegel dann wieder und macht uns wach und aktiv. Der Tag-Nacht-Rhythmus regelt also viele Körperfunktionen und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesundheit

Mini-Jetlag für unseren Körper

Die Auswirkungen des Mini-Jetlags sind Müdigkeit, Verdauungsprobleme, Leistungseinbrüche, Schlafstörungen, ein geschwächtes Immunsystem und Störung von Nierenfunktion und Kortisol-Ausschüttung. Die Zeitumstellung hat also beträchtliche negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

Entspannt in die „neue Zeit“

Wie wappnen Sie sich also am besten gegen die gesundheitlichen Folgen? Zum Beispiel, wenn Sie sich an dem Wochenende der Zeitumstellung schon schrittweise auf die neue Uhrzeit vorbereiten: Samstags machen Sie eine halbe Stunde früher als gewohnt Mittagessen und gehen auch eine halbe Stunde früher schlafen – sonntags dann noch eine halbe Stunde früher. So ist der Übergang am Montag nicht mehr so drastisch und Sie kommen leichter aus dem Bett.

Falls Sie normalerweise einen Mittagsschlaf machen, sollten Sie diesen vor der Umstellung auslassen, um nachts besser einschlafen zu können. Am Sonntagabend ist es außerdem ratsam, keine üppigen Mahlzeiten mehr zu sich nehmen, da ein voller Magen für einen unruhigen Schlaf sorgt und Sie danach nur noch schwerer in den ersten Tag der Sommerzeit starten.

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