So vermeiden Sie Unglück(e) – Interview zum „Tag des Glücks“

Der 20. März ist „Internationaler Tag des Glücks“. Von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, soll der Tag daran erinnern, wie wichtig Glück und Wohlbefinden für uns Menschen sind.

Für viele bedeutet Glück finanzielle Unabhängigkeit oder eine feste Partnerschaft. Aber auch die Vermeidung von Unglück(en) gehört dazu. Besonders durch Achtsamkeit im Straßenverkehr können Sie sich aktiv vor Unglücksfällen schützen. Wie Sie dies tun, erklärt Hannelore Herlan, Pressesprecherin der Deutschen Verkehrswacht:

Frau Herlan, sind Senioren im Straßenverkehr besonders gefährdet?

HANNELORE HERLAN: Tatsächlich zählen ältere Menschen, wir sprechen hier von der Generation 75plus, zu den schwächeren Verkehrsteilnehmern. Das liegt an vielen altersbedingten Faktoren: die nachlassende körperliche Widerstandskraft, unsicherer werdende Bewegungsabläufe oder zunehmende Reaktionsschwächen. Alle dies führt dazu, dass Senioren überproportional häufig in schwere Unfälle verwickelt sind.

Was sind typische Gefahrenzonen für ältere Verkehrsteilnehmer?

An Ampeln sieht man häufig, dass ältere Menschen etwas mehr Zeit zum Anfahren auf dem Fahrrad oder im PKW benötigen als andere Verkehrsteilnehmer. Das führt leider immer wieder zu Unfällen.

Gefährlich wird es oft auch beim Überschreiten von Fahrbahnen. Senioren fällt es häufig schwer, auf den Fahrzeugverkehr zu achten und die Geschwindigkeit sich nähernder Autos richtig einzuschätzen.

Ein dritter Punkt: Bei älteren Autofahrern zeigen sich häufig auch Probleme in Abbiege- oder Kreuzungssituationen. Prinzipiell kann man sagen, dass zu langsames Fahren genauso gefährlich sein kann wie zu schnelles.

Viele Senioren sind zu Fuß unterwegs. Was  raten Sie ihnen für mehr  Sicherheit im Verkehr?

Leider sind Gehstöcke zu Unrecht aus der Mode gekommen. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass diese unterwegs, ähnlich wie Rollatoren, sehr entlastend sein können. Ich rate Senioren auch zu gutem Schuhwerk: Mit den richtigen Schuhen ist man zu Fuß wesentlich sicherer unterwegs. Sie sollten eine profilierte, griffige Sohle haben und auch bei Nässe und Glätte guten Halt bieten.

Und was sollten Fahrrad- und Autofahrer beachten?

Zunächst einmal sollten sich ältere Menschen ganz ehrlich fragen, ob sie sich in der jeweiligen Situation wirklich fit genug fühlen, mit dem Auto oder dem Fahrrad zu fahren. Oder ob sie zum Beispiel in der Dämmerung oder bei Regen vielleicht eher den Bus nehmen sollten. Sehr wichtig finde ich es auch, gelegentlich einen Gesundheitscheck zu machen. Besonders ein regelmäßiger Augenarzt-Besuch ist wichtig. Die Sehkraft kann sich - oft unbemerkt - schnell verschlechtern, und mit einer neuen Brille behalten Sie den Durchblick im Straßenverkehr.

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