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Silver Surfer in sozialen Netzwerken

Soziale Netzwerke sind ein Privileg für junge Leute? Von wegen! Freunde treffen, Erfahrungen austauschen und Fotos hochladen – die ältere Generation tummelt sich immer lieber in sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. Keine andere Nutzer-Gruppe wächst so stark. Vor zwei Jahren waren 66 Prozent der über 65-jährigen Internetnutzer in Deutschland bei sozialen Netzwerken angemeldet. „Die digitale Kluft zwischen den Generationen nimmt in Sozialen Netzwerken deutlich ab“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Soziale Netzwerke sind über alle Alters- und Themengrenzen hinweg zu einer relevanten Kommunikationsplattform geworden.“ 

Welche Vorteile bieten soziale Netzwerke?

Soziale Netzwerke ermöglichen vollkommen neue Wege der Kontaktaufnahme- und pflege über das Internet, ohne dass man dabei an Orts- oder Zeitgrenzen gebunden ist. Die meisten Silversurfer, wie die älteren Internet-Nutzer und Senioren manchmal genannt werden, nutzen Social Media vorwiegend, um vor dem heimischen Rechner Kontakte in aller Welt aufrechtzuerhalten. "Facebook und Co. spiegeln emotionale Nähe vor und verringern die reale Distanz", sagt Hendrik Speck, ein Professor an der Fachhochschule Kaiserslautern. Sie schaffen eine gute Basis, um alte Bekanntschaften aufzufrischen, neue Kontakte zu knüpfen und Unternehmungen zu starten. Wen interessiert es nicht, was aus alten Schulfreunden geworden ist, zu denen der Kontakt abgerissen ist? 

Über Facebook bleiben sie mit ihren Kindern oder Enkeln in Kontakt und erfahren über deren Facebook-Seiten dann, was die jüngere Generation so treibt. Die Surfer gehobenen Alters sind eben gar nicht so anders als die Teenies. Auch sie wollen nichts verpassen und auf dem neuesten Stand bleiben. Sie sind zwar mit Radio und Fernsehen groß geworden, doch gerade das Internet bietet ihnen hierfür die besten Möglichkeiten.

Viele Ältere engagieren sich außerdem ehrenamtlich. In sozialen Netzwerken können beispielsweise gemeinsame Initiativen angestoßen und organisiert werden.

Welche sozialen Netzwerke gibt es für Silver Surfer?

Facebook ist die größte soziale Plattform der Welt und scheint auch bei Silver Surfern sehr beliebt zu sein. 32 % der bei sozialen Netzwerken angemeldeten Senioren besitzen ein Facebook-Profil. Das Prinzip hinter Facebook ist simpel: Wer sich mit seiner E-Mail-Adresse registriert, bekommt kostenlos ein eigenes Profil. Mit diesem können gezielt die Profile von Freunden, Kollegen und Verwandten gesucht werden. "Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen." Mit diesem legendären, ersten Satz begrüßt Facebook neue Nutzer und erklärt sich ihnen.

Während Facebook den Senioren bei der Vernetzung mit der Familie, Freunden und mit Gleichgesinnten über bestimmte Interessen hilft, finden sie in speziell auf ältere Menschen zugeschnittenen Netzwerken Austausch mit gleichaltrigen Nutzern und Informationen zu Themen des Alltags und des Alters. Im Gegensatz zu Facebook werden sie nicht Online-Freunde, weil sie sich ohnehin schon aus dem realen Leben kennen, sie treffen sich offline, nachdem sie sich online kennengelernt haben. Feierabend, Seniorentreff, Seniorbook, Platinnetz und 50plus-treff sind gute Beispiele für Netzwerke, bei denen die ältere Generation unter sich bleibt. Und gerade in diesem altersgemäßen Umfeld fühlen sich die Mitglieder wohl.

Der Marktführer in diesem Bereich ist die Seite Feierabend mit 176.000 Mitgliedern und einem Durchschnittsalter von 60 Jahren. Es gibt 129 Regionalgruppen bundesweit, in denen sich die Mitglieder wohnortnah für gemeinsame Aktivitäten treffen. Diese sorgen dafür, dass die Nutzung des Netzwerkes nicht nur auf das Sitzen vor dem PC beschränkt ist. Zudem kann man Tagebuch führen oder in Foren mit anderen Mitgliedern über jegliche Themen diskutieren.

Genauso wie Feierabend ist auch Seniorentreff mit seinen 16 Jahren Bestehenszeit eines der ältesten Netzwerke. Auch in diesem Portal kann man Fotos hochladen, chatten, einen Blog schreiben und sich in Interessengruppen mit Gleichgesinnten austauschen und später lokal treffen.

Seniorbook und Platinnetz sind dagegen noch recht neu und daher auch moderner gestaltet. Seniorbook ähnelt vom Aufbau her sehr stark Facebook. Beide Netzwerke haben auch schon den sogenannten Like-Button (der natürlich anders genannt wird) für sich entdeckt. Inhaltlich gibt es nicht sehr viele Unterschiede zu den beiden vorherig genannten Anbietern. 

Denn es geht immer um dasselbe Prinzip: Wie kriege ich ältere Menschen dazu, sich aktiv mit den Inhalten der Seite zu beschäftigen und sich mit anderen Nutzern auszutauschen? Die sozialen Netzwerke sollen Menschen miteinander verbinden, die schon einiges an Lebenserfahrung gesammelt haben, jedoch nicht immer die Möglichkeiten haben, sich mit Anderen darüber auszutauschen. Man denke daran, dass viele in diesem Alter bereits mobil eingeschränkt sind, ihre Familie in einem anderen Ort wohnt oder der Lebenspartner bereits verstorben ist. Der Gründer von Seniorentreff sieht seine Plattform als Familienersatz für alleinstehende Ältere.

Welches soziale Netzwerk präferiert wird, ist letztendlich von individuellen Ansprüchen und Erwartungen abhängig. Denn genauso wie die Menschen auf der Straße, so verschieden sind auch die Silver Surfer in sozialen Netzwerken. Während die einen vor allem Ähnlichdenkende für den Erfahrungsaustausch und gemeinsame Freizeitaktivitäten suchen, träumen andere sogar von einer neuen Liebe. Und dass sich ältere Paare über das Internet gefunden haben, ist auch nichts mehr Neues. 

Worauf sollte man in sozialen Netzwerken achten?

Die meisten sozialen Netzwerke sind zwar kostenlos, die Benutzer bezahlen aber mit ihren privaten Daten. Ob Alter, Geburtsdatum, Wohnort, Beziehungsstatus, Interessen oder Hobbys – viele Portale sind sehr neugierig und wollen ihren Mitgliedern so viele persönliche Daten wie möglich entlocken, um diese später auszuwerten und darauf basierende Werbung zu schalten. Besonders die älteren Nutzer sind ein attraktives Publikum für Werbekunden: Sie sind meist besser gebildet, verfügen über ein höheres Einkommen, haben eine größere Markenloyalität und sind zunehmend bereit, übers Internet Transaktionen abzuwickeln. Doch der Nutzer allein hat es in der Hand, welche persönlichen Daten er veröffentlichen möchte und sollte dementsprechend nur Daten von sich preisgeben, die wirklich nötig sind und die auch tatsächlich im Internet zu sehen sein dürfen. Viele Informationen bleiben lange gespeichert, selbst wenn die Mitglieder nicht mehr aktiv im Netzwerk teilnehmen. Besonders vorsichtig sollte man mit seinem Geburtsdatum umgehen. Dieses wird häufig für Identitätsdiebstähle und andere Betrügereien genutzt. 

Alle Portale schließen in ihren Datenschutzbestimmungen aus, die Daten über ihre Mitglieder an Dritte weiterzugeben. Ausnahme: Der Nutzer hat zuvor ausdrücklich zugestimmt. Auch hier gilt, besonders sparsam mit seinen Daten umzugehen.

Das Auffinden in Suchmaschinen kann ebenso deaktiviert werden. 

Häufig sind die Voreinstellungen in Netzwerken sehr großzügig und man sollte sich genau fragen, was man wem erlauben will: Wer darf auf mein Profil zugreifen? Wer darf meine Fotos anschauen? Wer darf Kontakt zu mir aufnehmen? 

Außerdem ist es ratsam, darauf zu achten, dass Anmelde- und Loginformulare verschlüsselt sind, da sonst private Informationen von Dritten ausspioniert werden können. Die Verschlüsselung erkennt man an dem „https“ (statt http) beziehungsweise an einem kleinen Schloss in der Adresszeile des Browsers. 

Auch in sozialen Netzwerken gilt das Urheberrecht, es dürfen also nur eigene Inhalte hochgeladen werden. Bei fremden Inhalten ist vorher die Einwilligung des Urhebers, also zum Beispiel des Fotografs eines Fotos, einzuholen. Wenn auf eigenen Fotos auch andere Personen zu sehen sind, müssen auch diese generell um Erlaubnis gefragt werden.

 

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