Jungbrunnen Internet

Jugendliche verbringen zu viel Zeit im Netz - die Folgen: Sucht, Aufmerksamkeitsstörungen, verkümmernde soziale Fähigkeiten - so die mittlerweile allgegenwärtigen Warnungen von Psychologen, Jugend- und Drogenbeauftragten. In der Tat verbringen junge Leute vergleichsweise sehr viel Zeit online - in der Altersgruppe 14 - 29 Jahre sind es durchschnittlich 237 Minuten pro Tag. Im Gegensatz dazu bewegen sich über 50-Jährige täglich nur halb so lange im Netz und bei den über 65-Jährigen nutzen nur 33% überhaupt das Internet.

Die potentiellen Auswirkungen der Internetnutzung von Menschen fortgeschrittenen Alters standen bisher weniger im Fokus der medialen Aufmerksamkeit, genießen aber schon seit geraumer Zeit das Interesse der Wissenschaft – mit sehr erfreulichen Forschungsergebnissen. Es sieht so aus, als hätte eine intensivere Internetnutzung in späteren Jahren positive Auswirkungen auf das mentale Wohlbefinden und die kognitiven Fähigkeiten. 

Eine Studie der Michigan State University, welche das Leben mehrerer Tausend pensionierter Amerikaner untersuchte, ergab, dass die Nutzung des Internets die Wahrscheinlichkeit, in dieser Altersgruppe an Depression zu erkranken, um 30% reduziert. Dies ist ein wichtiger Befund, denn aufgrund vielfältiger Herausforderungen der Lebenssituation in höherem Alter (Eintritt in den Ruhestand, Krankheiten, Einsamkeit uvm.) ist die Wahrscheinlichkeit, depressive Verstimmungen zu erleiden, erhöht (so ist z.B. jeder 5. Diabetiker depressiv). Die vielfältigen Möglichkeiten, über das Internet mit Familie, Freunden und Bekannten in regem Austausch zu stehen, tragen dramatisch zu einer höheren Lebensqualität und -freude bei.

Mehr Zeit online wirkt sich in dieser Altersgruppe nicht nur auf das mentale Wohlbefinden aus, sondern stärkt auch die geistige Fitness. Bei Erwachsenen mittleren und höheren Alters mit wenig online Erfahrung bewirkt schon eine Woche häufigeres Surfen im Netz eine deutliche Stimulation der Hirnregionen die für komplexes Schlussfolgern und das Treffen von Entscheidungen zuständig sind. 

Während sehr junge Internetnutzer mitunter Gefahr laufen, durch zu viel Internetkonsum negativ beeinträchtigt zu werden, können ältere Nutzer ihre Lebensqualität durch eine intensivere Ausnutzung der vielfältigen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internets deutlich steigern. Shelia Cotten, die Leiterin der Studie an der Michigan State University formuliert es wohl sehr treffend: “ Wenn man den ganzen Tag vor einem Computer sitzt und dabei die Rollen, die man im realen Leben einnimmt und die Dinge, die man im täglichen Leben erledigen muss, ignoriert, wird einen das negativ beeinflussen. Aber eine moderate Internetnutzung mit einem Fokus auf Aktivitäten, die das eigene Leben bereichern, wird sich höchst wahrscheinlich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken.“

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