Badezimmer: Wellnessoase, aber sicher!

Das Badezimmer: Längst ist es nicht mehr nur ein Ort, an dem wir uns ausschließlich der Körperhygiene widmen. Inzwischen ist es auch ein Ort, an dem wir gerne Zeit verbringen und Erholung finden - ein gutes Buch, etwas Musik oder wohltuende Düfte begleiten uns dabei, etwas Zeit mit uns allein zu verbringen.

Nicht selten ereignen sich im Badezimmer allerdings auch äußerst unerfreuliche Unfälle. Ca. 250.000 Bundesbürger verletzen sich jährlich im Bad. Eine typische Ursache solcher Unfälle liegt in der Rutschgefahr, die im Zusammenhang mit Feuchtigkeit entsteht – rutschige Fließen, rutschiger Duschboden, rutschiger Badewannenboden. Daneben spielen aber auch bauliche und hausgemachte Stolperfallen eine maßgebliche Rolle wie z. B. hohe Einstiegsränder in Dusche und Badewanne, Stufen, herumliegende Handtücher oder Kleidungsstücke.

Um sich sicherer im Badezimmer zu bewegen bedarf es nicht gleich großer baulicher und kostspieliger Umbauaktionen. Auch kleinere Vorsichtsmaßnahmen und Veränderungen können die Unfallgefahr deutlich reduzieren – und dabei den Komfort und das Wohlbefinden erhöhen.

Kleine Vorsichtsmaßnahmen mit großer Wirkung

Kleidungsstücke und Handtücher lässt man gerne mal einfach so von sich fallen und dann liegen sie am Boden herum und werden zur Stolperfalle. Besser ist es, sie gleich aufzuhängen oder wegzulegen.

Seifen- und Badeölreste in der Badewanne oder Dusche sind gemeingefährlich, rutscht man doch fast zwangsläufig auf ihnen aus. Schnell mit Wasser nachgespült, verringert man die Rutschgefahr.

Für einen sichereren Stand in Dusche oder Badewanne eignen sich Antirutschaufkleber. Sie haben eine raue Oberfläche, die für besseren Halt sorgt, und sind hygienischer als Duschmatten mit Saugknöpfen.

Beim Duschen und Baden sollte man generell auf eine moderate Wassertemperatur achten. Zu heißes Wasser kann sich negativ auf den Kreislauf auswirken, was im schlimmsten Fall zu Schwindel führt und das Risiko, zu fallen, erhöht.

Um nicht auf feuchten Flächen außerhalb von Dusche und Wanne auszurutschen, empfehlen sich Badematten. Diese sollten eine rutschhemmende Unterseite haben, denn ohne diese besteht die Gefahr mit samt Matte auf dem Untergrund der glatten Fließen wegzurutschen.

Ausstattungselemente für mehr Sicherheit und Komfort

Neben diesen verschiedenen kleineren Maßnahmen spielt natürlich auch die richtige Ausstattung im Badezimmer eine entscheidende Rolle für die Sicherheit. Hier gibt es Mittel und Wege, schon mit gezielten kleineren Anschaffungen einiges auszurichten.

Haltegriffe sind sicherlich eines der effektivsten Elemente, um Unfällen vorzubeugen. Sie sollten genau da, wo es besonders gern brenzlig wird, nämlich in der Dusche und neben der Badewanne, angebracht werden. Für die Befestigung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man montiert sie mit Dübeln und Schrauben, oder greift zur mobilen Variante mit Saugtellern und Vakuumkipphebeln.

Um die Rutschgefahr beim Duschen zu minimieren eignet sich ein Duschklappsitz. Ob Füße waschen, Beine rasieren oder gleich die gesamte Körperpflege – mit dem Duschklappsitz lässt sich das alles komfortabel und sicher im Sitzen erledigen. Und wenn er nicht gebraucht wird, klappt man ihn einfach hoch.

Eine Alternative zum Duschklappsitz, die keine Montage erfordert, ist der Duschhocker. Er ist materialtechnisch speziell für den Nassbereich geeignet, und dient, wenn er dort nicht gebraucht wird, auch als Sitzgelegenheit oder Ablagemöglichkeit außerhalb der Dusche.

Oft unterschätzt wird der Aspekt der Beleuchtung von bodennahen Flächen. In der Regel wird auf ausreichende Beleuchtung am Waschtisch bzw. in Spiegelnähe geachtet, jedoch ist die Beleuchtung bodennaher Flächen aus Sicherheitsgründen viel entscheidender. Feuchte und seifige Flächen werden viel eher erkannt, wenn ausreichend Licht vorhanden ist, ebenso wie herumliegende Sachen oder Wellen in der Badematte, an denen man leicht hängen bleibt.

Wenn es doch der große Umbau sein soll

Wer den Aufwand und die Kosten eines Umbaus nicht scheut, hat eine Vielzahl von Optionen zur Verfügung, das Badezimmer sicherer und benutzerfreundlicher zu gestalten. Dazu zählen beispielsweise die bodengleiche Dusche, die Badewanne mit seitlicher Tür zum leichteren Einstieg, der höhenverstellbare Waschtisch und das höhenverstellbare WC. Und entgegen der im Zusammenhang mit diesen Begriffen häufig aufkommenden Assoziationen von rein funktionalem, lieblosem Design, gibt es inzwischen Hersteller wie beispielsweise HEWI oder Keuco, bei denen die Ästhetik nicht hinter der Funktionalität solcher Ausstattungselemente zurück bleibt.

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