Acht Fakten über Ihre Wetterstation, die Sie noch nicht kannten

Sie sind nicht nur Designer-Stücke oder Sammler-Objekte für Ihre Wohnung, sondern auch praktisch – Wetterstationen. Es gibt sie in allen Größen, Formen, Farben – digital und analog. Bestimmte Funktionen haben sie jedoch gemein: Wetteruhren bestehen aus einem Barometer, Hygrometer und Thermometer, messen also Luftdruck, -feuchtigkeit und Temperatur. Wie erklären Ihnen, wie Sie die Messgeräte richtig benutzen und was sie entgegen verbreiteter Irrglauben tatsächlich aussagen:

  1. Ein Barometer zeigt die Veränderungen des Luftdrucks in Hektopascal (hPa) an. Die Werte hängen dabei davon ab, wo Sie sich gerade befinden: In der Wetterbeobachtung bezieht man alle Luftdruckangaben auf die Meereshöhe (Normalnull). Je höher ein Ort aber gelegen ist, desto niedriger ist dort der Luftdruck. Normale Zimmerbarometer sind auf die Meereshöhe kalibriert. Wenn Sie also einen genauen Wert möchten, müssen Sie umrechnen oder – wenn das Barometer dies hergibt – die Zeigereinstellungen entsprechend Ihres Wohnortes verändern. Der Berechnung liegt zugrunde, dass der Luftdruck um 1 hPa je 8 Höhenmeter abnimmt.
  1. Viele glauben, dass ein hoher Luftdruck (über 1020 hPa) auf dem Barometer gleichzusetzen sei mit gutem Wetter und niedriger (unter 1000 hPa) mit schlechtem. Tatsächlich ist aber die Veränderung des Drucks ausschlaggebend für die Wetterprognose. An analogen Barometern befinden sich daher zwei Nadeln: Die eine zeigt immer den derzeitigen Druck an. Die andere nutzen Sie zum Markieren des aktuellen Werts. Bewegt sich nun die andere Nadel, erkennen Sie daran die Tendenz: Ein fallender Luftdruck signalisiert eine Wetter-Verschlechterung, ein steigender eine Verbesserung.
  1. Mit einem Hygrometer (hygrós, griechisch für feucht, nass) misst man die Luftfeuchte in Prozent. Dabei bezeichnet man das Verhältnis vom aktuell enthaltenen zum maximal möglichen Wasserdampf als „relative Luftfeuchte“. Je höher die Temperatur der Luft, desto mehr Dampf kann sie aufnehmen. Im Haushalt verwendet man häufig sogenannte Haarhygrometer. Menschliche Haare - besonders geeignet sind dünne, blonde Frauenhaare - dehnen sich bei zunehmender Luftfeuchtigkeit aus und ziehen sich bei niedriger zusammen. Heutzutage werden auch Synthetikfasern statt echter Haare verwendet.
  1. Bei einer relativen Luftfeuchte ab 65-70 Prozent kann es in Wohnräumen leicht zu Schimmelbildung kommen, da sich die kondensierte Luft an den Wänden absetzt. Besonders bei Neubauten sind Fenster sehr luftundurchlässig und es bildet sich Staunässe. Durch mehrmaliges Stoßlüften am Tag sorgen Sie für eine normale Luftfeuchtigkeit (ca. 50 Prozent) und geben Schimmelpilzen keine Chance.
  1. Wussten Sie, dass Sie selbst die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung erhöhen? Pro Nacht geben Sie bis zu einem Liter Wasser an die Luft ab. Auch Zimmerpflanzen und Haustiere erhöhen die Luftfeuchtigkeit.
  1. Nicht nur eine zu hohe relative Luftfeuchte kann schädlich für Wohnung und Gesundheit sein, auch zu trockene Luft ist problematisch. Die Folgen sind beispielsweise Übertrocknung von Böden, Wandpaneelen und Decken, die sich aufgrund der niedrigen Luftfeuchte verziehen. Auch für die Schleimhäute ist eine zu niedrige Feuchtigkeit (unter 40 Prozent) schädlich – sei es mit Blick auf Nasenbluten oder Erkältungsrisiko. Mit einem Luftbefeuchter für die Heizung und richtigem Stoßlüften schützen Sie sich.
  1. Mit dem Thermometer Ihrer Wetterstation werden Sie sich auskennen. Was aber viele vergessen: Je nach Zimmer variiert die angemessene Optimal-Temperatur. In Wohnzimmer und Bad liegt sie zwischen 21 und 23° C. In der Küche hingegen reicht es, wenn Sie auf 18-19° C heizen, denn die Küchengeräte wärmen den Raum bei der Verwendung auch auf. Die richtige Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 19° C. Warum so kühl? Wenn das Schlafzimmer zu warm ist, schwitzen Sie im Schlaf leicht und neigen dazu, sich abdecken. Das wiederum führt zu Verkühlung und Muskelverspannung.
  1. Wie schon erwähnt, kann eine zu hohe Luftfeuchtigkeit zu Schimmel führen. Aber auch die Raumtemperatur ist entscheidend: Im Winter kühlen die Außenwände stark ab. Besonders Ecken und Nischen in Ihrer Wohnung sind dann sehr kalt. Zusammen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit kann es, wie oben beschrieben, zu Tauwasser-Bildung und dann zu Schimmelbefall kommen. Achten Sie also darauf, dass die Temperatur an diesen „Gefahrenzonen“ nicht unter 15° C liegt.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Aktiv für Senioren Label Aktiv für Senioren
  • Spezialshop

    für Altersgruppe 50+

  • Prämienprodukte

    ausgewählte & prämierte Produkte

  • fairer Handel

    enkeltauglich

  • gutes Design

    mit praktischem Nutzen

Versand und Zahlungsarten

  • Paypal
  • Sofortüberweisung
  • Better Payment
  • Mastercard
  • Visa
  • Amazon Pay
  • DHL green
  • giropay
  • SEPA Überweisung
  • Vorkasse
  • Rechnungszahlung